Austria

Although displaying characteristic traits of a continental welfare regime, Austria is a country where PHS are mostly provided by women as family work in the unpaid sphere. Consequently, along with the employment rate of women, the proportion of women in part-time employment is on the rise, so that the gender pay gap in Austria remains among the highest in the EU. However, the increasing need and complexity of care work led to the proliferation of undocumented work in households, which has been addressed by the legalisation on 24-hours care. Additionally, the household service voucher scheme was introduced in order to support household-related services for all types of users.

Obwohl Österreich charakteristische Züge eines kontinentalen Wohlfahrtsstaats aufweist, werden in dem Land haushaltsnahe Dienstleistungen (PHS) überwiegend von Frauen als Familienarbeit im unbezahlten Bereich erbracht. Folglich steigt neben der Beschäftigungsquote der Frauen auch der Anteil der Frauen in Teilzeitbeschäftigung, so dass der geschlechtsspezifische Verdienstabstand in Österreich nach wie vor zu den höchsten in der EU zählt. Der zunehmende Bedarf und die zunehmende Komplexität der Pflegearbeit führten jedoch zur Verbreitung von undokumentierter Arbeit in Haushalten, der mit der Legalisierung der 24-Stunden-Pflege begegnet wurde. Zusätzlich wurde das Gutscheinsystem für Haushaltsdienstleistungen eingeführt, um haushaltsnahe Dienstleistungen für alle Arten von Nutzern zu unterstützen.

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